Schneeweisschen: Haarbande: Feuchtigkeit

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Haarbande: Feuchtigkeit


 Anzeige: Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit der Haarbande. Jeweils am 10. des Monats erscheint auf der Seite neue Blogbeiträge zu einem gemeinsamen Thema. Damit habt ihr nicht nur meine Sicht der Dinge dazu, sondern gleich mehrere. Das ist doch was oder? Dieser Blogpost wurde nicht bezahlt und enthält nur meine eigene Meinung.


Diesen Monat geht es um Feuchtigkeit für die Haare. Dies passt perfekt, da draußen gerade so richtig stürmt und schneit. Diese Zeit ist für unsere Haare immer eine Herausforderung. Gerade meine Haare neigen im Winter eher zu Frizz und fliegenden Haaren. Hier zeige ich euch meine Tipps und Tricks um die Haare gut mit Feuchtigkeit zu versorgen:

Um strohigen und zu Haarbruch neigenden Haaren entgegen zu Wirken, brauch es vor allem eines: Feuchtigkeit! Dies könnt ihr zum Beispiel mit einem Haaröl erreichen oder mit einer speziellen Haarkur. Ich habe mich durch einige durchprobiert und dies hier ist mein Favorit:

Haarkur:
2 El Arganöl (falls du dies nicht magst oder es deine Haare zu sehr beschwert, kannst du auch Jojobaöl nehmen) je nach Haarlänge variiert hier die Menge.
- 1 Avocado achtet da darauf, dass sie sehr reif ist, so könnt ihr sie besser zu einem Brei verarbeiten
- einen kleinen Schuss Zitronensaft


Gebt das Fleisch der Avocado in eine Schüssel und gebt das Öl und den Zitronensaft hinzu und mischt alles zu einer schönen Masse zusammen. Falls es euch zu dickflüssig ist, könnt ihr etwas mehr Öl hinzugeben. Am Besten ist es, wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Falls ihr es lieber etwas wärmer mögt, könnt ihr das Öl vorher etwas erwärmen. Achtet darauf, dass es nicht zu heiß ist, nicht dass ihr euch die Kopfhaut verbrennt. Grundsätzlich kann die Haarkur besser wirken, je wärmer sie ist. So kann sie besser bis tief in die Haarstruktur eindringen. Danach kommt es Scheitel für Scheitel auf den Kopf. Anschließend packt ihr die Haare auf dem Kopf zusammen und steckt sie mit einer Haarklammer fest. Darüber gebt ihr eine Duschkappe oder Frischhaltefolie. Haltet das ganze möglichst warm. jetzt könnt ihr das ganze Einwirken lassen. Ich lasse es meistens so 20-30 Minuten drauf. Falls ihr etwas mehr Zeit und Geduld habt, könnt ihr sie auch ohne Probleme länger Einwirken lassen. Achtet beim auswaschen darauf, dass ihr auch wirklich alles erwischt und nichts mehr in den Haaren zurück bleibt. Lasst so lange Wasser über den Kopf laufen, bis es wieder klar ist. Da ihr Öl in den Haaren habt, ist es Meisten nötig mehrmals mit Shampoo zu waschen. Nicht dass was davon im Haar bleibt und sie nach dem Waschen immer noch fettig aussehen. Das Shampoo sollte gerade im Winter mild sein und keine scharfen Tenside enthalten. Das schädigt eure Kopfhaut und macht sie für das kalte Wetter angreifbar.

Im Allgemeinen versuche ich meine Haare im Winter seltener zu waschen. Und das heißes Wasser nicht gut für die Haare ist, wisst ihr ja bereits. Auch füge ich meiner Haarwaschroutine einen weiteren Schritt hinzu. Die saure Rinse: Ich gebe 2 El Essig auf einen Liter lauwarmen Wasser. Ich nehme dazu Himbeeresssig aber das spielt keine Rolle. Apfelessig eignet sich auch hervorragend. Ich mag einfach den Geruch vom Himbeeressig lieber. Das lasse ich ganz am Schluss über meine Haare laufen und wasche es nicht aus. Das sorgt für tollen Glanz in euren Haaren. Meine ganze Haarwaschroutine findet ihr hier: Link Sie ist bereits etwas älter, da kommt sicherlich bald mal ein Update für euch.


Gerade in der letzten Woche, als es bei uns begonnen hat zu schneien und kälter zu werden, habe ich bemerkt, dass meine Kopfhaut wieder empfindlicher wird und ich wieder etwas genauer schauen muss, was ich verwende. Auch haben meine Haare wieder begonnen zu fliegen. Ich mag das überhaupt nicht. Bei einem Shampoo achte ich deswegen stehts darauf, dass kein austrocknender Alkohol enthalten ist und auch keine scharfen Tenside enthalten sind. Ein tolles Shampoo ist das von Luvos. Heilerde ist immer eine tolle Möglichkeit für eine Kopfhaut, welche sich nicht im Gleichgewicht befindet. Was aber den Ausschlag gegeben hat, ist die Haarkur von Rausch. Aus purer Verzweiflung habe ich dieses Produkt letztes Jahr zusammen mit dem Rausch Shampoo gegen juckende Kopfhaut gekauft. Das Shampoo hat absolut nicht geholfen, dass gab ich dann weiter, im Gegenteil, es hat meine Kopfhaut noch mehr jucken lassen. Aber die Kopfhaut Kur mit Meerestang und Tonerde hat meine Kopfhaut super beruhigt und hat meine besonders juckende Stellen deutlich gemindert. Dass habe ich also wieder aus der Kiste hervorgeholt und benutze es jetzt wieder. Ich benutze es nicht vor jeder Haarwäsche aber so jede zweite oder dritte. Das reicht. Dazu gebe ich das Produkt Scheitel für Scheitle auf meine Kopfhaut auf und besonders auf die betroffenen Stellen. Danach lasse ich es 10 Minuten einwirken und spüle etwas Wasser darüber. Danach massiere ich dies noch ein und mache meine Kopfmassage damit. Das ist auch eine gute Variante für juckende Kopfhaut die mehr Feuchtigkeit benötig. Auch habe ich das Gefühl, dass ich so meine Haare weniger häufig waschen muss. Was auch super ist, da mit jeder Haarwäsche die natürliche Hautbarriere weg ist und die Feuchtigkeit erst wieder aufgebaut werden muss.

Für meine fliegenden Haare nutze ich eine spezielle Haarbürste, welche mit Ionen arbeitet. Dazu muss man vor dem Gebrauch einen Knopf drücken, welcher danach blau aufleuchtet. Wenn man sich die Haarbürste nun ans Ohr hält, hört man es leise summen. Egal wie das genau mit den Ionen funktioniert, es hilft dabei, dass meine Haare kaum mehr fliegen und elektrisch aufgeladen sind. 


Um meinen Haaren noch zusätzlich Feuchtigkeit zu schenken benutze ich sehr gerne Arganöl:
Seit mehreren Jahrhunderten gilt Arganöl  als wahres Wundermittel für gesünderes, schneller wachsendes, schöneres und Haar. Auch ist bewiesen, dass dieses Öl freie Radikale einfangen kann und diese soll wiederum das Wachstum der Haare fördern und schützt dabei gleichzeitig die Kopfhaut. Speziell für langes Haar ist eine zusätzliche Gabe von Feuchtigkeit wichtig, da die Längen zu weit von der Kopfhaut entfernt ist, um von dort  mit Feuchtigkeit versorgt zu werden. Es eignet sich zudem hervorragend für Kopfmassagen, da es helfen soll, die Haarwurzeln zu stärken und somit Haarbruch und Haarausfall zu vermindern. Damit habe ich keine Probleme, deshalb kann ich es weder Bestätigen noch Dementieren. Aber zu einer schönen Kopfmassage die die Durchblutung fördert, sage ich nie nein :) Meistens benutze ich es für meine Pre Wash Kur und als Leave In für zwischendurch. 

Wie geht es deinen Haaren im Winter? Hast du da auch eine andere Pflege als im Sommer? Teil es mir mit in den Kommentaren.

Vergesst nicht bei den anderen aus der Haarbande vorbei zu schauen: Link

Bis zum nächsten Mal



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