Schneeweisschen

Samstag, 10. September 2022

Haarbande: Haare schneiden

 

Anzeige: Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit der Haarbande. Jeweils am 10. des Monats erscheint auf der Seite neue Blogbeiträge zu einem gemeinsamen Thema. Damit habt ihr nicht nur meine Sicht der Dinge dazu, sondern gleich mehrere. Das ist doch was oder? Dieser Blogpost wurde nicht bezahlt und enthält nur meine eigene Meinung.

Das Thema Haare schneiden ist ein schwieriges für mich. Ich  habe lange nach einer Friseurin gesucht, die wirklich dass macht, was ich ihr sage. Aber zum Glück habe ich sie jetzt gefunden und hoffe, dass sie noch lange in meiner Nähe ihren Salon geöffnet hat. In der Regel gehe ich einmal im Jahr zu ihr und lasse dort auch immer etwas mehr abschneiden und in Form bringen, aber bei diesem einem Haarschnitt bleibt es nicht. Ich mache dies nach Gefühl und schätze, dass ich alle drei oder 4 Monate selbst meine Haare nachschneide. Dabei habe ich verschieden Arten von Haare schneiden über die Jahre entwickelt. Am häufigsten mache ich hierbei den S&D Schnitt. Also Search and Destroy. Dabei schneidet man nicht die Längen an sich ab, sondern sucht, Strähne für Strähne, nach kaputten und splissigen Enden und entfernt diese. Dazu habe ich euch auch bereit einen auführlichen Beitrag gemacht. Im heutigen Blogpost gehe ich deswegen auf den ''richtigen'' Haarschnitt ein. Den, bei dem auch wirklich etwas an Länge weg kommt.

Was ihr alles dafür braucht: Bevor es ans Haare scheiden geht, müsst ihr einige Dinge zurecht legen. Mit Abstand wichtigsten ist mir dabei die Haarschere. Es muss unbedingt eine Schere zum Haarschneiden sein, eine Bastelschere ist nicht scharf genug und schneidet eure Haare nicht sauber ab, was zu Spliss und Haarbruch führt. Ob ihr da in eine Jaguar ( die Königin unter den Haarscheren) investiert oder lieber in eine aus der Drogerie, dass überlasse ich euch. Falls ihr aber vor habt, langfristig eure Haare selber zu schneiden, würde ich euch eine etwas hochpreisigere empfehlen. Diese haben dann ergonomisch geformte Löcher um die Schere besser halten zu können. Lasst euch da am Besten in einem Friseurbedarf beraten. Ich selber besitze die Jaguar Pastel aus der White Line in der Grösse 5 in Grau. Die habe ich bereits einige Jahre und bin immer noch sehr zufrieden mit ihr.

Des Weiteren lege ich mir immer einen Kamm zurecht um meine Haare gut kämmen zu können, den Knötchen wären nicht wünschenswert, wenn wir unsere Haare sauber schneiden wollen. Der Kamm sollte am Besten kleine Zinken haben, so ist das Haar optimal entwirrt wird.
Als letztes brauche ich etwas um meine Haare abzuteilen. Dazu verwende ich meistens mehrere Haargummis kleine und große aus Stoff und eine Haarforke. Ihr werdet gleich sehen warum.


Ich schneide mir mit dieser Technik nur die Spitzen. Für alles was darüber hinaus geht, gehe ich zum Friseur. Auch Stufen oder ein ganz andere Haarschnitt würde ich vom Profi machen lassen. 


Edit: meine Haarschere Jaguar Pastel
Das Abteilen der Haare:

Ich habe mir zu Beginn sehr viele Videos auf YouTube angesehen, mit verschiedenen Haarschneidetechniken. Die Besten dabei finde ich diese hier von Haartraum. Die sind unschlagbar. Beim ersten schneidet sie sich selber die Haare und bei diesem hier könnt ihr sehen, wie es bei Haselnussblond mit etwas kürzeren Haaren aussieht. Ich kann euch die Videos nur wärmstens ans Herz legen, sie sind echt super und sehr detailreich beschrieben.
Je länger eure Haare sind, desto besser. Was ich gemerkt habe ist, das es deutlich leichter ist, sobald ihr eure Haare gut über die Schulter nehmen könnt. Davor würde ich euch anraten, euch Hilfe zu holen. damit ihr jemanden habt, der auf euren Rücken sehen kann.

Ich beginne stehts mit dem Positionieren des Scheitels, dabei achte ich immer darauf, dass dieser so ist wie ich ihn auch sonst immer trage. Ich mache mir also keinen Mittelscheitel. Anschliessend teile ich die Haare bis ganz unten in zwei Hälften und nehme beide Seiten links und rechts über die Schulter nach vorne. Eine Seite befestige ich mit dem bereit gelegten Haargummi. Damit befassen wir uns später. Mit der anderen Hälfte arbeiten wir jetzt. Ich teile diese horizontal noch einmal in zwei Teile. Das Deckhaar stecke ich mit der Haarforke so weit oben wie möglich fest. Ich mache dies so, weil ich recht viele Haare habe und somit ein genaueres Ergebnis erzielen kann. Aber schaut, ob dieser Schritt auch notwendig ist.

Das Schneiden:
Kommen wir nun zum wohl spannendsten Teil dieses Blogposts, dem Schneiden selber. Als erstes wird das Haar gut durchgekämmt und über die Schulter nach vorne geholt. Es ist wirklich wichtig, dass keine Knötchen mehr im Haar sind. Danach stellt ihr euch am Besten vor einen Spiegel in dem ihr euch komplett sehen könnt. Oder zumindest alle Haare. Ich schneide meine Haare immer zu einer geraden Kante mit einer leichten U-Form. Deshalb folgt jetzt hier auch die Anleitung dazu. Die Kante kann nämlich beeinflusst werden, wie ihr in den Spiegel schaut und somit wie ihr schneidet. Je mehr ihr eine V-Kante wollt, desto mehr  müsst ihr beim schneiden den Kopf nach unten neigen, also zum Boden schauen. Falls ich aber eine gerade Kante anstrebt, müsst ihr mehr nach oben schauen. Da ich ein leichtes U möchte, schaue ich immer direkt gerade aus und quasi mir selber direkt im Spiegel in die Augen. Danach mache ich mir ein kleines Stoffhaargummi in die Haare.

Achtung: Jetzt kommt ein ganz wichtiger Teil. Es ist unerlässlich, dass ihr währen ihr das Haargummi nach unten schiebt, die Position eures Kopfes NICHT verändert. Ihr dürft also nicht nach unten schauen, währen ihr das Haargummi so weit nach unten wie möglich schiebt. Das Haargummi bleibt dort stehen, wo ihr abschneiden möchtet. Denkt daran, schneidet lieber erst weniger ab und macht dies Stück für Stück, als gleich zu Beginn zu viel. Was ab ist ist ab. Ich selber mache dies auch in mehreren Schritten. Ich teile meine Haare pro halbe Seite ja in zwei Teile, also wird dieser Vorgang am Deckhaar wiederholt. Ihr könnt aber natürlich auch alles in einem machen, gerade falls es euch so leichter fällt die Haare auf die gleiche Länge zu bekommen.
Sobald ihr fertig seit, kommt die andere Seite an die Reihe. Um zu kontrollieren, ob die beiden Seiten gleich lang sind. Macht ihr die Haare auf und kämmt sie wider gut durch. Danach wird das Haar wieder in zwei Teile geteilt und nach vorne geholt. Ihr schaut wider gerade in den Spiegel und nehmt euch von links und rechts eine Strähne und fasst sie zu einer zusammen. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr gleichmäßig geschnitten habt. Ist dies noch nicht der Fall, könnt ihr dies noch anpassen.

Danach mache ich alle Harare auf und schaue mir das Ergebnis im Spiegel von hinten an. Ist mir die Kante noch nicht gerade genug nehme ich mir nur die unteren Haare und schneide dort noch ein kleines Stückchen ab. So wird die Kante gerader.
So und das wäre es. So könnt ihr euch locker und einfach die Haare selber schneiden und müsst nicht regelmäßig zum Friseur und viel Geld ausgeben.



Hat euch die Anleitung gefallen? Schneidet ihr euch auch die Haare selber und macht ihr es anders als ich? Teilt es mir mit in den Kommentaren.

Bis bald

Schneeweisschen


Mittwoch, 8. Juni 2022

Haarbande: Klimm Bimm


 Anzeige: Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit der Haarbande. Jeweils am 10. des Monats erscheint auf der Seite neue Blogbeiträge zu einem gemeinsamen Thema. Damit habt ihr nicht nur meine Sicht der Dinge dazu, sondern gleich mehrere. Das ist doch was oder? Dieser Blogpost wurde nicht bezahlt und enthält nur meine eigene Meinung.

Heute kann ich euch etwas ganz besonderes für diesen Blogpost ankündigen: Die lange geplante Kooperation mit der lieben Jessica von Klimm Bimm. Ihr kennt Sie bestimmt schon von Instagram. Ihre Spangen und Forken begleiten mich schon lange und immer habe ich mir eines ihrer handgemachten Stücke gewünscht. Nun ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Gemeinsam mit Jessica konnte ich eine Half Up Spange kreieren, die eine Mischung aus verschiedenen Spangen ist, die sie anbietet. Ich muss hier auch gleich sagen, der Kontakt mit Jessica war so lieb und angenehm, sie hilft euch wirklich bei jeder noch so kleiner Frage weiter. Ich habe den Umgang sehr geschätzt. 

Aber nun möchte ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen, sondern euch die angefertigte Spange von Klimm Bimm zeigen. 

Hier seht ihr zunächst wie süss und detailreich das Paket bei mir ankam und es enthielt sogar ein kleines Extra. dies kann ich als Verzierung zusätzlich in meine Frisur einbauen und passt farblich perfekt zur Spange. Es kann aber auch alleine getragen werden. Ich denke da an einen Half-Up. Damit lässt sich wunderbar das Haargummi überdecken. Auch über den persönlich geschriebenen Brief, der mit dem Packet kam, habe ich mich sehr gefreut. Man merkt bereits hier, mit welcher Leidenschaft Jessica ihre gesamte Arbeit macht. Man erhält bei ihr ein vollumfängliches Paket von A bis Z. Es macht einfach nur Spass und versüsst einem den Tag. 

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Ich habe mir genau diese Spange von Jessica kreieren lassen, da ich kurz darauf meinen Geburtstag feiern durfte und diese Spange an genau diesem Anlass tragen wollte. Sie passt einfach perfekt zu meinem Kleid, dass ich an diesem Tag an hatte. Dies hat auch wunderbar funktioniert. Hier seht ihr ein paar Eindrücke, wie die Spange in meinen Haaren wirkt. Weitere Fotos werdet ihr auf Instagram finden. Auf diesem Bild seht ihr, wie dir Frisur auch nach einem ganzen Tag tragen aussieht. Die Spange hält echt den ganzen Tag ohne zu verrutschen. Der Stab lässt sich auch ohne Probleme anpassen, um einen noch besseren Halt zu bekommen.

Wie gefallen euch die Stücke von Klimm Bimm? Habt ihr viellecht auch eine davon?

Schaut auch bei den anderen von der Haarbande vorbei.


Bis zum nächsten Mal

Schneeweisschen

Montag, 9. Mai 2022

Haarbande: Haarfarbe

 Anzeige: Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit der Haarbande. Jeweils am 10. des Monats erscheint auf der Seite neue Blogbeiträge zu einem gemeinsamen Thema. Damit habt ihr nicht nur meine Sicht der Dinge dazu, sondern gleich mehrere. Das ist doch was oder? Dieser Blogpost wurde nicht bezahlt und enthält nur meine eigene Meinung.


Al aller erstes möchte ich etwas mit euch teilen: Auf Instagram habe ich es vor wenigen Tagen bekannt gegeben: Ich habe Steisslänge erreicht. Ein Längenziel, dass ich unbedingt einmal erreichen wollte. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich mich mit dieser Länge im Alltag nicht sonderlich wohl fühle, da mir die Haare so doch ständig in den Weg kommen und ich sie wirklich nur noch geschlossen tragen konnte. Es wird also nicht bei dieser Länge bleiben. Aber es ist für mich toll zu sehen, dass meine Haare locker so lange werden können und noch lange kein Ende in Sicht wäre.


Aber zurück zum Thema des Monats mit der Haarbande. Diesen Monat dreht sich bei uns alles um das Thema Haarfarbe. Und hierbei möchte ich euch mitnehmen auf meiner Reise durch sämtlich Haarfarbe die möglich sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich über meine Haarfarbe noch gar nicht wirklich hier auf meinem Blog gesprochen habe. Da wird es jetzt also wirklich einmal Zeit, das nachzuholen.

Wer mich schon länger auf Instagram verfolgt weiss, dass ich in den letzten Jahren keine andere Haarfarbe auf dem Kopf hatte als mein blond. Denn eines vorweg, dieses Blond ist meine Naturhaarfarbe. Aber beginnen wir am Besten doch direkt in meiner Kindheit.

Als Kind hatte ich noch viel hellere Haare als jetzt aber sie waren immer blond, sie sind in den Jahren nur etwas nachgedunkelt. Lustigerweise geschah dies bei mir nicht bereits in der Kindheit, sondern erst als ich in meinen Teenagerjahren war.

Es muss aber auch dazu gesagt werden, dass ich in meiner Teenagerzeit echt viel mit meinen Haaren experimentiert habe und gefühlt jede Haarfarbe zu der Zeit auf dem Kopf hatte. Wie gefühlt jeder Teenager war ich auf der Suche nach mir selbst. Leider gibt es davon nicht mehr all zu viele Bilder, die ich euch zeigen könnte. Aber zumindest eines aus meiner Henna Zeit kann ich euch zeigen:

Aber danach kam mein grösster Fehler, den ich je mit meinen Haaren hatte machen können: ich lies mir eine Dauerwelle machen. Das hat meine Haaren den Rest gegeben und sie brachen mir in den Längen so stark ab. Das war auch der Zeitpunkt, als der Gedanken zur Idee des Instagram Kanals. Also sind wir jetzt ca. im Jahr 2014 angekommen. Kurz darauf lies ich meine Haare schneiden und trug nun stolz einen Kinnlangen Bob. Und ich muss echt sagen, diese Frisur mag ich wirklich gerne und falls ich jemals keine Lust mehr auf lange Haare haben sollte, werde ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder einen Bob schneiden lassen. Aber da sind wir noch lange nicht angekommen.

2015 habe ich also begonnen, meine Haarreise hier und besonders auf Instagram für euch zu dokumentieren. Und seit diesem Zeitpunkt trage ich nur noch meine Naturhaarfarbe : blond.
Und ich muss sagen, ich mag meine Naturhaarfarbe an mir am allerliebsten und ich würde mich nicht mehr für eine andere Haarfarbe entscheiden.

Das einzige was ich letzten Sommer habe machen lassen, sind kleine Babylights in heller und dunkler. Aber das hat meine Naturhaarfarbe nicht verändert. Ich finde auch, dass Blonde Haare, welche nicht gefärbt sind, echt seltener sind als ich einmal gedacht hätte. Blonde Haare sind auch sehr angenehm, wenn es darum geht, langsam graue oder weisse Haare zu bekommen. Das sehe ich bei meiner Mutter, die bekommt langsam weisse Haare aber in ihren blonden Haaren fallen diese einfach kaum auf. Und ich hoffe, eines Tages so schöne weisse Haare zu bekommen, wie sie meine Grossmutter trägt. Das sieht so wunderschön aus.

Welche Haarfarbe habt ihr von Natur aus und trägt ihr sie auch oder färbt ihr sie? Wenn ja, warum färbt ihr sie?

Vergesst auch nicht, bei den anderen aus der Haarbande vorbei zu schauen.

In diesem Sinne

Pass auf euch auf und bis zum nächsten Mal


Welche