Samstag, 25. August 2018

Haarwaschroutine

Anzeige: In diesem Artikel folgen Markennennungen und wird deshalb als Werbung gekennzeichnet. Alle Produkte wurden von mir selber bezahlt und es liegt keine Kooperation vor.

Es erreichen mich in letzter Zeit vermehrt Fragen, was ich für meine Haare für Produkte benutze. Dies habe ich mir zum Anlass genommen, euch hier meine aktuelle Haarwaschroutine vorzustellen. Diese ist recht neu, da meine Kopfhaut Anfang diesen Jahres begonnen hat, stark zu jucken. Das habe ich gleich genutzt um meine ganze Routine auszutauschen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich noch überwiegend ''normale'' Produkte aus der Drogerie verwendet und nicht sonderlich auf die Inhaltsstoffe geachtet. Das Wissen um die schädlichen Tenside und den nicht mehr auswaschbaren Silikonen war zwar da, aber da meine Kopfhaut und Haare bis dato diese ''anscheinend'' gut vertragen haben, habe ich einfach verwendet was gerade da war. Dies sollte sich jetzt ändern. Ich möchte Schritt für Schritt auf Naturkosmetik umstellen.  
Ich begann viele Blogpost's zu lesen, was meiner geschundenen Kopfhaut gut tun würde.


Shampoo: Hängen blieb ich an dem Heilerde Shampoo von Luvos. Es ist nicht ganz leicht in der Anwendung, da es ,wie eigentlich alle Naturkosmetik Shampoos, nicht schäumt. Was aber gut ist, da dies bedeutet, dass keine scharfen Tenside enthalten sind. Es ist jedoch schwieriger, das Shampoo zu Beginn überall zu verteilen. So hatte auch ich am Anfang Mühe und verbrauchte bei den ersten Anwendungen viel zu viel Produkt.
Jetzt weis ich, dass auch wenig bereits ausreicht und finde das Shampoo super. Es hat meine Kopfhaut schnell beruhigt und bis jetzt juckt meine Kopfhaut nicht mehr. Auch der Duft ist dezent und nicht aufdringlich, es riecht quasi nach nichts. Als Alternative und perfekt zum Reisen, kann ich das feste Shampoo ''Hautnah''von Sauberkunst empfehlen.

Anwendung: Macht eure Haare umgedingt gut nass bevor ihr das Shampoo verwendet. Dies macht es euch viel einfacher, es anschließend auf dem gesamten Haarboden gleichmäßig zu verteilen. Hierzu nehmt ihr einen Klecks in die Handfläche und verreibt sie in beiden Händen. So könnt ihr mit weniger Produkt mehr erzielen und                                                     erreicht auch dichte Stellen, wie bei mir am Hinterkopf.

Ich wasche meine Haare so selten wie möglich und versuche stehts meinen Wachrhythmus noch mehr hinauszuzögern. Derzeit bin ich bei vier Tagen, dass Ziel wäre auf sieben zu kommen.


Spülung:
Ich bin jemand, der ohne Haarspülung nicht auskommt. Ich mag das Gefühl nach dem Haarwaschen schön seidige und gut durchkämmbare Haare zu haben. Diese Repair Spülung von Alverde benutze ich bereits länger und ich bin sehr zufrieden damit. Tolle Inhaltsstoffe und tolle Wirkung und es enthält keine Silikone, die das Haar nur schön aussehen lassen. Auch die Granatapfel Spülung von Ihnen kann ich weiter empfehlen.

Anwendung: Ich achte darauf, dass Produkt nur in den Längen zu verteilen und nicht an die Kopfhaut zu gelangen. Dies würde die Haare nur beschweren. Nachdem das Shampoo gründlich ausgewaschen wurde, teile ich meine Haare im Nacken in zwei Teile auf und nehme sie links und rechts über die Schulter nach vorne, da ich so mehr Kontrolle habe, dass überall genug Produkt hingelangt ist. Eine Erbsengroße Menge reicht mir dabei pro Seite völlig aus. Ich massiere die Spülung gerne etwas ein und lasse es dabei gut einwirken. Danach einfach wieder mit reichlich Wasser ausspülen. Die Haare fühlen sich damit schön geschmeidig an und lassen sich selbst im nassen Zustand gut mit den Fingern durchkämmen. Die Haare jetzt mit einem Kamm oder Bürste zu kämmen, empfehle ich euch nicht, da eure Haare im nassen Zustand sehr angreifbar sind und somit schnell abbrechen würden.


Nach der Haarwäsche:

Das ich Hitze für meine Haare vermeide, ist nichts Neues. Bereits als ich 2014 beschlossen hatte, meine Haare wachsen zu lassen, lies ich den Föhn, das Glätteisen usw aus meiner Haarroutine weg. Höchstens im Winter föhne ich sie ab und zu, da ich am Hinterkopf sehr viele Haare habe und diese sonst Stunden brauchen um zu trocknen.
Auch Haaröle benutze ich schon länger. Zu Beginn nutzte ich Kokosöl, was meine blondierten Haare sehr schätzten. Nachdem ich meine Längen habe schneiden lassen und die kaputten Haare weg waren, wurde das Kokosöl zu viel für meine Haare. So probierte ich einige andere Öle aus und mein derzeitiger Favorit ist das Jojoba-Öl. Dies gebe ich nach dem Haare waschen in meine Spitzen. Dabei reicht ein Pumpstoss bereits aus.



Edit: Falls ihr Probleme mit stark kalkhaltigem Wasser habt, nehmt euch einen Liter Wasser vor der Haarwäsche zur Hand und mischt dort einen Essig eurer Wahl (sei es Apfelessig oder Himberessig, dass spielt absolut keine Rolle) und lässt das am Schluss nach dem Auswaschen über eure Haare. Das müsst ihr danach nicht mehr auswaschen. Und vor dem Essiggeruch müsst ihr auch keine Angst haben. Der wird schnell wieder verfliegen. Das wird euren Haaren helfen, keine Kalkrückstände mehr zu haben und der lästige Grauschleier wird entfernt.

Das waren meine Lieblingsprodukte. Was sind eure? Habt ihr Produkte, die ihr bereits Jahre nutzt?

Bis bald

Schneeweisschen

Mittwoch, 15. August 2018

Ich bin zurück

Nach sehr langer Zeit, mehr als zwei Jahre, melde ich mich hier auf meinem Blog zurück. Ich möchte wieder regelmäßig Posts veröffentlichen und euch an meinem Weg zu langen Haaren teilhaben lassen.

Seit dem Jahr 2016 hat sich viel getan und wer mir auf Instagram folgt, kennt meinen Weg bereits. Doch für alle anderen, möchte ich hier kurz darauf eingehen, was sich seither alles getan hat.

Meine Haare wachsen immer noch stabile 1.5 cm im Monat und sind mittlerweile bei etwas über 70 cm nach SSS. Eines meiner großen Ziele war, meine noch blondierten Längen herauswachsen zu lassen. Dies habe ich bis im Frühling diesen Jahres getan. Doch die Schäden des Färbens waren zweifellos da. Meine Haare ließen sich immer schlechter durchkämmen und bekamen immer mehr Spliss in den Spitzen. Auch wenn ich erst gerade mein Zwischenziel ,die Taille, erreicht hatte, entschied ich mich dazu, den blondierten Teil abschneiden zu lassen. Nach mehreren Jahren ging ich wieder zum Friseur und lies mir über 10 cm meines Haares abschneiden. Dies war für mich keine leichte Entscheidung aber es war für meine Haare genau das Richtige. Sie fühlten sich danach so geschmeidig und seidig wie nie an und auch jetzt, fast ein halbes Jahr später, bin ich immer noch froh, es gewagt zu haben.
So sahen meine Haare vor dem grossen Schnitt aus. Man kann hier deutlich die kaputten Enden erkennen.

Das Ergebnis
Nach einer knappen Stunde waren meiner Haare wieder kurz. So kurz hatte ich sie gefühlt eine Ewigkeit nicht gehabt. Aber sie sahen wieder gesund und glänzend aus. Und das war mir der Längenverlust allemal Wert.


Habt ihr auch Erfahrungen mit großen Haarschnitten? Mit vielleicht noch mehr Zentimetern als ich es hier gewagt habe? Schreibt es mir doch in die Kommentare. Ich würde mich über einen regen Austausch sehr freuen.

Ihr findet mich hier auf meinem Instagramprofil:
Schneeweisschen


Ich weis noch nicht genau, wie regelmäßig jetzt hier wieder Beiträge folgen werden. Aber ich werde euch immer auf Instagram Bescheid geben. Gerne könnt ihr mir auch Vorschläge machen, was ihr als nächstes gerne von mir lesen möchtet.


Bis bald

Schneeweisschen